Stell dir eine Reihe von Dominosteinen vor. Der erste Dominostein ist der Urknall, bei dem das Universum vor rund 13,8 Milliarden Jahren entstand. Der nächste Stein steht für die Bildung der ersten Sterne, darauf folgt die Entstehung der Sonne, dann der Erde, des Lebens und schließlich des Menschen. Etwas muss den ersten Dominostein umgeworfen haben, also die Kette der Existenz begonnen haben.
Damit stellt sich die entscheidende Frage:
Was könnte eine solch gewaltige und komplexe Realität hervorgebracht haben?
War es eine blinde, unpersönliche Kraft? Reiner Zufall? Oder vielmehr ein allmächtiger, bewusst handelnder Schöpfer? Finden wir es gemeinsam heraus.
War es eine natürliche Kraft?
Wir beginnen mit der Überlegung, dass das Universum durch eine natürliche Kraft oder eine Art Energie entstanden ist, die den ersten Dominostein umgeworfen hat bzw. das Universum aus dem Nichts erschaffen hat.
Nun, diese Idee hat folgendes Problem:
Kräfte erschaffen keine Objekte aus dem Nichts, sie wirken nur auf Objekte, die bereits existieren. Daher ist eine Kraft von der Existenz des Universums selbst abhängig und benötigt Raum, Zeit und Materie, um wirken zu können. Die Schwerkraft kann beispielsweise Objekte anziehen, aber dazu müssen diese Objekte erst einmal existieren. Wenn wir also ganz zurück zum Anfang gehen, bevor Zeit, Raum oder Materie existierten, wie hätte dann eine Kraft auf nichts einwirken können, um alles ins Leben zu rufen? Das ist absolut unmöglich.
Darüber hinaus sind Naturkräfte nicht in der Lage, Entscheidungen zu treffen, sie handeln lediglich auf vorhersehbare Weise, sobald das Universum existiert. Da das Universum zu einem bestimmten Zeitpunkt entstanden ist, muss es eine Entscheidung gegeben haben, die zu seiner Entstehung geführt hat. Die erste Ursache hat damit beschlossen, das Universum ins Dasein zu rufen. Solch eine Entscheidung erfordert einen Willen und einen Verstand. Daher kann die erste Ursache keine geistlose Kraft sein.
War es reiner Zufall?
Stell dir nun vor, es gäbe unendlich viele Universen mit Billionen von Sternen und Planeten. Und es wäre einfach Zufall, dass in unserem Universum nach dem Urknall die perfekten Bedingungen herrschten, um ein System zu schaffen, in dem sich Leben auf der Erde entwickeln konnte. Klingt nach einer plausiblen Geschichte, oder?
Erster Punkt:
Selbst wenn wir annehmen, dass unser Universum nur eines von vielen ist, bleibt das eigentliche Problem bestehen: Was ist die ultimative Quelle dieses gesamten Systems von Universen? Dabei spielt es keine Rolle, ob unser Universum aus einem anderen hervorgegangen sei oder in einem größeren Rahmen einfach entstanden sei (wie es in manchen Modellen angenommen wird).
Wenn es ein übergeordnetes System gibt, das neue Universen hervorbringt, woher stammt dann dieses System?
Die Frage nach dem Anfang verschwindet also nicht. Sie wird nur um eine Ebene nach hinten verschoben und wird somit nicht beantwortet.
Zweiter Punkt:
Zufall bewirkt nicht wirklich etwas. Es ist nichts, was Dinge verursacht, es ist nur ein Wort, das wir verwenden, um darüber zu sprechen, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas passiert, wie zum Beispiel beim Werfen einer Münze und der Annahme, ob sie auf Kopf oder Zahl landen wird.
Wenn jemand meint, das Leben sei reiner Zufall, sagt er in Wahrheit: „Ich weiß nicht, wie es entstanden ist, aber irgendwie muss es passiert sein.“ Doch das ist kein Erklären, das ist ein Ausweichen. Nichts kann ohne Grund entstehen und alles ist auf einen Ursprung zurückzuführen. Genau diesen gilt es zu verstehen.
Daher ist die Annahme unendlich vieler Universen, um die Feinabstimmung unseres Universums zu erklären, so, als würde man sagen, ein vollständiges Wörterbuch sei dadurch entstanden, dass man unendlich viele Affen an Schreibmaschinen setzt.
Vielleicht erstellt irgendwann über Billionen von Jahren ein Affe durch Zufall ein fehlerfreies Wörterbuch, aber selbst dann bleibt die entscheidende Frage: Wo kommen die Sprache, die Grammatik, die Affen und die Schreibmaschinen her? Mehr Versuche ändern nichts daran. Die Frage nach dem Ursprung wird dabei nicht beantwortet, sondern ignoriert.
Ignorieren wir für einen Moment den ersten und zweiten Punkt und fragen uns stattdessen: Ist es rational zu glauben, dass die Feinabstimmung unseres Universums und des Lebens auf der Erde das Ergebnis zufälliger Ereignisse sein könnte? Um diese Frage zu beantworten, stell dir Folgendes vor:
Stell dir vor, du findest ein 500-seitiges Buch, in dem Schritt für Schritt erklärt wird, wie man das schnellste Auto der Welt baut. Es enthält präzise Informationen über die benötigten Materialien, die genauen Abmessungen und wie die einzelnen Teile miteinander verbunden werden müssen.
Würdest du jemanden glauben, der behauptet, dass dieses Buch ohne jegliche Intelligenz und durch Zufall entstanden sei? Stell dir vor, eine Person würde dir erzählen, Millionen von Affen haben über Milliarden von Jahren zufällig auf Schreibmaschinen herumgetippt und irgendwann habe rein zufällig ein Affe dieses Buch dabei hervorgebracht. Satz für Satz, Kapitel für Kapitel, Gedanke für Gedanke, logisch aufeinander aufgebaut, ohne Widersprüche, mit tiefem Verständnis der Physik und Ingenieurskunst.
Das würdest du doch niemals glauben, oder?
So etwas kann niemals zufällig entstehen. Ein solches Werk ist ein klares Zeichen eines intelligenten Designers. Die Informationen in diesem Buch sind zu spezifisch, zu komplex und zu gut strukturiert, als dass sie ohne Intelligenz entstehen könnten.
Stell dir nun eine Bibliothek mit 1000 Büchern vor, jedes 500 Seiten lang und alle beinhalten technische Zeichnungen und verschlüsselte Anweisungen für verschiedene Autos und Maschinen.
Könnte reiner Zufall oder etwas ohne Intelligenz die Quelle dieser 1000 kodierten Bücher sein?
Offensichtlich nicht. Aber wusstest du, dass du eine solche Bibliothek in dir trägst?
Die Bibliothek in dir: deine DNA
Es ist deine DNA. Sie ist wie ein gewaltiges Anleitungsbuch, eine biologische Bibliothek, die über 3,2 Milliarden “Buchstaben” (Basenpaare) an codierten Informationen enthält. Würde man diese ausdrucken, würde das 1000 Bücher mit jeweils 500 Seiten füllen.
Dieser Code sagt unserem Körper:
- Wie unsere Augen Licht wahrnehmen und erkennen
- Wie Neuronen in unserem Gehirn Verbindungen herstellen, um Erinnerungen zu speichern
- Wie T-Zellen Eindringlinge in unserem Immunsystem aufspüren
- Wie unser Herz in perfektem Rhythmus schlägt
- Wie unser Innenohr unseren Körper im Gleichgewicht hält
- Wie Insulin den Blutzucker reguliert
- Wie unser Körper seine Innentemperatur aufrechterhält
- Wie unsere Leber schädliche Chemikalien entgiftet
- Wie unser Magen Säure und Enzyme produziert, um Nahrung zu verdauen, ohne sich selbst zu verdauen
- Wie unsere Haut Wunden heilt
- Wie jede Zelle während der Entwicklung ihren Platz im Körper findet, zum Beispiel wie eine Leberzelle weiß, dass sie nicht in unser Auge oder Gehirn gelangen darf
- Wie unsere DNA in verschiedenen Geweben unterschiedlich gelesen werden kann, sodass derselbe Code mithilfe der Genregulation Haut, Knochen und Organe aufbaut
- Sogar der Prozess der menschlichen Fortpflanzung wird von diesem Code gesteuert: Eine Samenzelle findet eine Eizelle, und sobald sie in diese eindringt, sendet die Eizelle ein chemisches Signal aus, um alle anderen Samenzellen zu blockieren, sodass nur eine die Eizelle befruchtet
- Und vieles mehr
All diese erstaunlichen Dinge werden durch die perfekt geordnete Abfolge von DNA-Buchstaben gesteuert. Hier stellt sich also die Frage:
Könnte diese riesige Bibliothek an kodierten und lebensspendenden Informationen einfach zufällig entstanden sein?
Auf keinen Fall. Die Wahrscheinlichkeit, dass 3,2 Milliarden Buchstabenpaare in unserer DNA zufällig perfekt zusammenkommen, um diese riesige Bibliothek präziser, lebenswichtiger Anweisungen zu bilden, die jede Funktion unseres Körpers erschaffen und steuern, ist so astronomisch gering, dass dies schlichtweg unmöglich ist. Komplexe Informationen entstehen niemals spontan aus dem Nichts. Sie stammen immer von einem intelligenten Urheber. Daher weist die DNA auf einen Schöpfer hin.
Eine ununterbrochene Kette von Zufällen?
Die Behauptung, das Universum und das Leben seien rein zufällig entstanden, bedeutet, dass alles, von den ersten Atomen nach dem Urknall über Sterne, Planeten, Naturkräfte bis hin zu Aminosäuren, der ersten lebenden Zelle und der DNA, das Ergebnis einer ununterbrochenen Kette von reinen Zufällen ist, die perfekt aufeinander gefolgt sind.
Stell dir vor, du müsstest eine Münze tausend Mal werfen, und jedes einzelne Mal soll Kopf erscheinen, nie Zahl. Ein einziger abweichender Wurf würde das gesamte System zum Einsturz bringen.
Das ist im Wesentlichen das, was Menschen sagen, wenn sie behaupten, dass das Universum und das Leben ohne Plan oder Steuerung zufällig entstanden sind, als hätten sich alle entscheidenden Bedingungen wie von selbst ideal aneinander gereiht, um Leben auf der Erde hervorzubringen.
Betrachten wir nur einige dieser Bedingungen, die zufällig eingetreten sein sollen.
- Der Urknall musste die perfekte Expansionsrate haben. Wäre sie zu schnell gewesen, hätten sich keine Galaxien gebildet, wäre sie zu langsam gewesen, wäre das Universum zusammengebrochen, bevor irgendetwas entstanden wäre.
- Die Schwerkraft musste genau die richtige Stärke haben. Wäre die Schwerkraft stärker gewesen, hätten Sterne zu schnell gebrannt, wäre sie schwächer gewesen, hätte sich Materie nicht zu Sternen, Planeten oder Galaxien zusammenballen können.
- Die Kernkraft musste genau ausbalanciert sein. Wäre sie stärker oder schwächer gewesen, hätten Atome nicht zusammengehalten.
- Die elektromagnetische Kraft musste genau richtig sein. Wäre sie stärker oder schwächer gewesen, hätte sie Leben ebenfalls unmöglich gemacht.
- Die Erde musste sich am perfekten Ort bilden. Wäre die Erde näher an der Sonne, wäre sie zu heiß, und wäre sie weiter entfernt, wäre sie zu kalt, was Leben unmöglich machen würde.
- Die Neigung und Umlaufbahn der Erde mussten genau richtig sein. Die Neigung der Erde um 23,5 Grad ist der Hauptgrund für die Jahreszeiten und genau richtig, damit Leben gedeihen kann.
- Der Mond musste in genau der richtigen Entfernung entstehen. Wäre er zu nah, hätten die Gezeitenkräfte die Erde zerstört.
- Die Sonne musste die richtige Größe haben, um Leben auf der Erde zu ermöglichen. Wäre sie zu groß, hätte sie eine kurze Lebensdauer und eine instabile Energieabgabe, und wäre sie zu klein, würde sie nicht genug Licht und Wärme liefern, damit sich Leben entwickeln kann.
- Der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre musste genau ausgewogen sein. Bei mehr oder weniger Sauerstoff hätte sich Leben auf der Erde, wie wir es kennen, nicht entwickeln können.
Wir sprechen hier von Hunderten oder vielleicht Tausenden von präzisen Bedingungen, die im Universum und auf der Erde perfekt sein mussten, damit unsere Existenz möglich wurde. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche präzisen Bedingungen Schritt für Schritt zufällig entstehen, ist so astronomisch gering, dass diese Annahme jeder Logik und Vernunft widerspricht. Es ist nicht nur unwahrscheinlich, es ist absolut unmöglich.
Es sei denn, du würdest jemanden glauben, der behauptet, er habe gestern tausend Mal eine Münze geworfen und sie sei jedes Mal ohne Tricks auf die Kopfseite gelandet.
Die Analogie mit dem Münzwurf ist eigentlich irreführend, da eine Münze nur zwei Seiten hat und somit jeder Wurf eine Wahrscheinlichkeit von 50 % hat, was viel zu hoch ist. In Wirklichkeit ist die Wahrscheinlichkeit der Ereignisse, die zum menschlichen Leben geführt haben, viel geringer. Wenn wir also das Universum mit einem Glücksspiel vergleichen, dann ist es nicht wie das Werfen einer Münze, sondern eher wie der Gewinn von Hunderten von Lotterien nacheinander, ohne auch nur einmal zu verlieren und mit jeweils nur einem Los. Das ist selbst mit unbegrenzten Versuchen unmöglich.
Das bedeutet, dass wir nicht zufällig hier sind. Keine Zeit und keine Anzahl von Universen hätte diese Art von Ordnung erschaffen können. Die einzige logische und wissenschaftliche Schlussfolgerung ist somit, dass das Universum von einem allmächtigen und allwissenden Schöpfer erschaffen wurde.